Perfekte Firntouren

Trotz des schneearmen Winters konnten wir noch wunderbare Firnabfahrten machen, wie hier aum Hohen Weißzint in den Zillertaler Alpen

Noch werden die Ski nicht in den Keller gestellt. Einige schöne Drei- und Viertausender in den

Westalpen haben wir ja noch vor uns.

Wäre schön, wenn im nächsten Jahr Frau Holle etwas mehr von der weißen Pracht auf der Alpensüdseite ausschütteln könnte.

Aber bis dahin vergeht ja noch viel Zeit in der wir uns mit Klettern und Hochtouren vergnügen können.

Ich wünsche all unseren Gästen einen erfolgreichen unfallfreien Bergsommer.

 

Eurer Hannes Grüner 

Achtung: Schneefelder


Was oft als harmloser Ausrutscher beginnt, endet häufig in einem Absturz mit tödlicher Folge. Bei Bergtouren im Frühjahr oder Frühsommer können Wege oberhalb der Waldgrenze, vor allem nordseitig, noch lange von Schneefeldern zugedeckt sein. Eine oft auch von erfahrenen Berggehern unterschätze Gefahr. "Fehlt die entsprechende Ausrüstung oder Erfahrung, sollte im Zweifelsfall die Tour abgebrochen oder umgedreht werden.“, erklärt Gabl, Präsident des Kuratoriums.

 

Wie man sein Verhalten der Situation anpasst, welche Ausrüstung erforderlich ist und wie man im Notfall richtig reagiert, erfährst du hier:


In diesem Jahr ist bei den Wanderungen und Bergtouren besondere Vorsicht geboten: Heuer liegt auf den Bergen noch viel Schnee. Darum warnt das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit alle Bergsportler vor dem Absturzrisiko beim Begehen von Altschneefeldern.

Bei Bergtouren im Frühjahr oder Frühsommer können Wege oberhalb der Waldgrenze vor allem nordseitig noch lange bis in den Sommer abschnittsweise von Schneefeldern zugedeckt sein. Eine auch oft von erfahrenen Berggehern unterschätze Gefahr, erklärt Gabl, der Präsident des Österreichischen Kuratoriums für alpine Sicherheit.

Verhalten der Situation anpassen:
Im Idealfall sollte ein Schneefeld umgangen werden, wenn nicht daneben ein unwegsames oder gar absturzgefährdetes Gelände, rät Gabl, „Im Zweifelsfall muss eine Tour abgebrochen oder umdrehet werden. Vor allem wenn die entsprechende Ausrüstung oder Erfahrung über das Queren von Schneefeldern fehlt“, so der Experte weiter.
Muss ein Hang gequert werden, so sollten mindestens die oberen zehn Zentimeter der Schneedecke aufgeweicht sein, damit man Tritte in den Schnee hacken kann. Dazu ist ein guter Bergwanderschuh eine absolute Voraussetzung. Nur wirklich bergtaugliches, nämlich festes Schuhwerk mit einer ordentlichen Profilsohle sollte hier zum Einsatz kommen. Gabl rät, selbst auch Berg- und Skiführer: „bemerkt man bereits bei den ersten Schritten, dass diese nicht wirklich sicher sind, sollte man sofort abbrechen und umdrehen.“
Stöcke unterstützen eine gute Lage des Schwerpunktes gerade über den Füssen und können das Begehen von Schneefeldern erleichtern. Bei einem Ausrutscher nützen sie nichts mehr. In solchen Situationen können Wanderstöcke ein trügerisches Gefühl von Sicherheit vortäuschen - viel besser sind hingegen die im Fachhandel angebotenen Grödel bzw. Spikes oder gar Leichtsteigeisen aus Aluminium, welche das Abrutschen im harten Schnee oder Sommerfirn unterbinden sollen. Wirklich sicher unterwegs ist man auf harten Altschneefeldern nur mit Steigeisen und (Leicht-)Pickel, welche man beim Bergwandern eher nicht dabei hat. Beim Begehen eines Schneefeldes gibt auch ein spitzer Stein in den Händen etwas Halt. Er kann Pickel und Steigeisen aber nicht ersetzen. Viel wichtiger erscheint es Gabl auch die Exposition bei der Tourenplanung zu berücksichtigen: „wechselt die geplante Route beispielsweise von der sonnigen, harmlosen Südseite auf Nord, so kann ein Wanderweg schnell durch hartgefrorenen Altschnee zu einer bergsteigerischen anspruchsvollen Flanke werden.“

Richtig agieren im Notfall:
Generell sollte man vor dem Queren eines jeden Schneefeldes, auch wenn es noch so lächerlich erscheinen mag, Handschuhe anziehen. Die Kristallstruktur des Altschnees bzw. Sommerfirns ist sehr scharfkantig und führt schnell zu schmerzhaften Verletzungen an den Händen. Ein weiteres Reagieren ist dann oft unmöglich und gerade das ist überlebensentscheidend. Entscheidend ist es unmittelbar nach dem Ausrutschen gleich in Bauchlage und in eine Art Liegestützstellung zu kommen. Nur so kann man effektiv abbremsen, bevor die Geschwindigkeit zu groß wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass man auf einem harten, 40 Grad steilen Firnfeld bereits nach ein paar Metern annähernd dieselbe Geschwindigkeit wie im freien Fall erreicht. „Derartige Stürze sind nicht mehr aufzuhalten“, so der Experte.
 
Weiterführender Link:
Mit der Wanderfibel des Kuratoriums gut gerüstet in die Wandersaison. Bestellen unter: http://www.alpinesicherheit.at/de/Wander/

 

Quelle: Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit (2016) - Schneefelder

 

Das war wirklich ein traumhafter Sommer

Nach dem wir im Sommer 2014 vom Wetter nicht gerade verwöhnt wurden, zeigte es sich in diesem Jahr von seiner schönsten Seite.

Wir konnten in den Ost- und Westalpen die sehr lange Schönwetterperiode mit tollen Touren nützen.

Hoffen wir das der kommende Winter mit reichlich Schnee ebenso schön wird, dann steht der Skitourenzeit nichts mehr im Weg.

Ich möchte mich bei meinen Gästen für die zahlreiche teilnahme an unseren Veranstalltungen bedanken und wünsche ihnen einen ebenso schönen Winter wo wir uns vielleicht bei einer Skitour wiedersehen werden.

Liebe Grüße

Euer Hannes Grüner

 

 

Aufstieg Signalkuppe

Aufstieg Parotspitze

Sonnenaufgang am Monte Blanc

Aufstieg am Ortler

 

 

Schnee genug für Skitouren im Villgratental

Wir konnten schon mit Anfang Dezember 2014 schöne Skitouren in den Villgrater Bergen unternehmen. Die Schneelage ist ab einer Seehöhe von 2200m sehr gut. Unterhalb dieser Höhe sollte man sich eine Tour mit Forst- oder Almweg aussuchen dann kann man problemlos bis zum Ausgangspunkt abfahren.

 

Hannes Grüner

Bergschule Alpin-Aktiv-Hochpustertal

2. Skitouren-Festival 05. - 08.Dez. Osttirol

- Skitourensafari - geführte Touren in alle Skitourengebiete Osttirols

- Interessante Fachvorträge von Lawinenexperte Dr. Rudi Mair und Expeditions-Wetterfachmann Dr. Karl Gabl

- Skitouren Expo in der Dolomitenhalle

- Fimpremiere "Steilwandskifahren - auf den Spuren Heini Holzer"

- LaOla Safetycamp mit LVS Training,Tourenskitest u.v.m.

- Skitourenfashionshow des heimischen Sportfachhandels

 

Information und Anmeldung:

Tourismusinfo Lienz, Tel.+43 (0)50212 400,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.Dolomitensport.at, www.facebook.com/austriaskitourenfestival